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Wiederansiedlung


(Anklicken zum Vergrößern) Karte: Pfälzerwald - Vosges du Nord

In den Siebziger und Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Luchs in verschiedenen Gebieten Mitteleuropas wieder angesiedelt. Diese Populationen sind auch heute noch gefährdet.

Hauptgründe für die Gefährdung sind:

Zerschneidung großräumiger Waldlandschaften

    • illegale Tötung
    • Tod durch Straßenverkehr
    • genetische Verarmung, durch zu kleine Luchspopulation

Der Pfälzerwald bildet innerhalb Deutschlands das größte zusammenhängende Waldgebiet. Zudem hat der Pfälzerwald im Süden die Verbindung nach Frankreich, in die Vogesen.
Aber nicht nur die Größe und die Vernetzung spricht für einen guten Lebensraum,  es gibt innerhalb des Gebietes auch ausreichend Nahrung, Höhlen und Rückzugsgebiete für die Luchse. Im gesamten Gebiet des Biosphärenreservates Pfälzerwald - Vosges du Nord hätten circa 25-45 Luchse Raum zum Leben.

Um Luchse langfristig wieder in Zentraleuropa zu etablieren, ist die Vernetzung der Lebensräume ein wichtige Aufgabe. Zwar bieten viele Landschaften heute bessere Habitatbedinungen für den Luchs als zur Zeit seiner Ausrottung, aber die vorhandenen einzelnen Lebensräume sind zu klein für eine ausreichend große und damit überlebensfähige Population. Um dies zu kompensieren, müssen die vorhandenen Wald-Lebensräume miteinander vernetzt werden. Dies kann beispielsweise durch Grünbrücken geschehen.
Durch den enormen Flächenbedarf des Luchses ist es erforderlich, auch die potenziellen Lebensräume in unterschiedlichen Ländern miteinander zu verbinden. Dafür ist eine internationale Zusammenarbeit unerlässlich.

 



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Mögliches Konzept zur Verbindung der Lebensräume in Deutschland und den angrenzenden Ländern



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k-h.klein@luchs-projekt.org

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