Sie befinden sich hier:

Fotofallen


(Julian Sandrini)

Es gibt verschiedenen Gründe für die Verwendung von Fotofallen. Fotofallen können aufgestellt werden, um Hinweise zur Anwesenheit von Luchsen in einem Gebiet zu bekommen. Bei bekannten Vorkommen kann mit Hilfe von Fotofallen ein Reproduktionsnachweis erbracht und ggf. die Anzahl der Junge pro Wurf ermittelt werden.

Da jeder Luchs sein eigenes, einmaliges Fleckenmuster besitzt (vergleichbar mit dem menschlichen Fingerabdruck) , ermöglichen Fotofallen-Bilder guter Qualität, die Tiere anhand dieses Musters individuell zu identifizieren. Durch ein umfangreiches systematisches Fotofallen-Monitoring  ist es so möglich durch statistische Fang-Wiederfang-Schätzungen eine Populationsgröße zu berechnen.

Funktionsweise von Fotofallen:
Eine Fotofallen bestehen immer aus zwei Kameras, welche sich gegenüber stehen, hierbei beträgt der maximale Abstand der beiden Kameras zueinander 10 m. Ein Sensor in der Kamera nimmt jede Bewegung innerhalb dieser 10 m war und löst dann die Kamera aus.

Da Fotofallen auf Bewegung reagieren, können sie nicht zwischen Luchsen und anderen Waldtieren unterscheiden. So kommt es zustande, dass die Kameras auch Bilder von Rehen, Füchsen, Wildschweinen und anderen Tieren machen.


 



Kontakt

info@luchs-projekt.org

-----

Karl-Heinz Klein (Vorsitzender)

k-h.klein@luchs-projekt.org

0160-96 94 95 28

---
Für unsere französischen Gäste:

Christelle Scheid (Co-Directeur)

chris_scheid[at]hotmail.fr

0033 687 571 627

www.fr.luchs-projekt.org/projet_lynx/

Rundschreiben

Aktuelle Informationen finden Sie in den Vereins-Rundschreiben.

Suche

Metanavigation: